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Bestes Wetter, rund 15.000 Besucher

Spektakuläre Flugshows: Am 1. Mai richtete der Luftsportverein Wittlage (LSV) wieder seinen traditionelle Tag der offenen Tür aus. Bei den Segel-, Motor- und Modellfliegern am Flugplatz Bohmte-Bad Essen heißt das: Vor allem viele Familien aus den Wittlager Gemeinden und der Umgebung kamen mit Rädern, Autos und zu Fuß zum Flugplatz. Piloten reisten zum parallel stattfindenden Fly-In mit ihren Sportmaschinen an.

Die drei Bürgermeister des Wittlager Landes zeigten sich von der Professionalität und der Größe der Veranstaltung beeindruckt. Der Bohmter Bürgermeister Markus Kleinkauertz dankte dem Verein, dass er wie jedes Jahr die Veranstaltung auf die Beine gestellt habe – sie sei ein Magnet fürs ganze Wittlager Land. „Das ist ein Highlight in unserer Region, das das Wittlager Land bekannter macht“, sagte der Bad Essener Bürgermeister Timo Natemeyer. Ostercappelns Bürgermeister Erik Ballmeyer und lobte die „tolle Veranstaltung, die der LSV hier auf die Beine stellt“.

Wie in jedem Jahr zeigten die Wittlager auch an diesem 1. Mai etwas Neues: Eine historische DDR-Agrarmaschine demonstrierte, dass eine normalerweise landwirtschaftlich genutzte Maschine auch Brände löschen kann. In Absprache mit der Feuerwehr zündeten die Luftsportler ein Feuer in etwa von der Größe eines kleinen Osterfeuers am Rande der Piste an und die Kruk von Pilot Dieter Gehling aus Stadtlohn ließ mehrfach Wasser über dem Gelände ab.
Für das finale Löschen des Feuers rückte die Feuerwehr mit Martinshorn an. Der Weg war kurz – zur Sicherung der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Bohmte ohnehin den ganzen Flugtag über vor Ort.

Daneben zeigten mehrere Kunstflieger spektakuläre Luftakrobatik. Darunter historische Doppeldecker vom Typ Boeing Stearman und ein Segelflugzeug. Natürlich war wie in jedem Jahr auch das Vater-Sohn Gespann Niebergall mit ihren Sia Marchettis vor Ort.
Für Pausen und Gespräche hatten die Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen wieder gebacken. Wer das Wittlager Land selbst von oben sehen wollte, konnte eine der zahlreichen Rundflugmaschinen buchen – darunter ein Ultraleicht-Nachbau einer Junkers, Gyrocopter, die Kunstflugmaschinen, Helikopter und Cessnas.
An Infoständen informierten die Piloten des Vereins über die unterschiedlichen Flugsparten.
Publikumsmagnet war auch ein SAR-Helikopter der Bundeswehr.

Im Norden des Platzes zeigten die Modellflieger ihr Können, wie etwa Formationsflug mit mehreren Maschinen.
Auch der Verein selbst zog ein positives Fazit. Der Tag der offenen Tür sei „sehr erfolgreich verlaufen“, sagte der erste Vorsitzende, Philipp von Tschischwitz. „Als eine der größten Veranstaltungen in Norddeutschland profitierten wir von perfektem Wetter und großem Besucherandrang.“ Das Highlight sei in diesem Jahr die Vorführung des Löschflugzeugs gewesen. Das Flugprogramm sei durchweg reibungslos abgelaufen. „Mit 376 Flugbewegungen an einem Tag haben wir zudem eine große Herausforderung als Team sehr gut gemeistert.“ Viele Gäste wollten im nächsten Jahr wiederkommen.

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